Der reguläre Support für Windows 10 endete am 14. Oktober 2025. Dein Computer funktioniert trotzdem weiter. Für Privatleute in Deutschland gibt es kostenlose Sicherheitsupdates über das sogenannte ESU-Programm – nach der jüngsten Verlängerung durch Microsoft bis zum 12. Oktober 2027. Du musst also nicht sofort einen neuen Computer kaufen, solltest die Zeit aber nutzen.
Frau K. aus Süchteln rief mich im Herbst an, ziemlich aufgeregt. In der Zeitung hatte gestanden, Windows 10 werde abgeschaltet. Sie war überzeugt, ihr Computer würde demnächst einfach nicht mehr angehen.
Das ist zum Glück nicht so. „Support-Ende" heißt nicht, dass ein Gerät aufhört zu funktionieren. Es heißt, dass der Hersteller keine Sicherheitslücken mehr schließt. Der Computer startet weiterhin, Word läuft weiterhin, Fotos sind weiterhin da.
In jedem Betriebssystem werden laufend Fehler gefunden, über die Kriminelle einsteigen können. Solange Updates kommen, werden diese Löcher gestopft. Ohne Updates bleiben sie offen – und die Zahl der bekannten, nicht geschlossenen Lücken wächst mit jedem Monat.
Besonders unangenehm wird das, wenn auf dem Rechner Online-Banking läuft oder persönliche Unterlagen liegen. Das Risiko steigt nicht schlagartig, sondern schleichend – das macht es so leicht, es zu verdrängen.
Microsoft bietet Privatnutzern im Europäischen Wirtschaftsraum – dazu gehört Deutschland – verlängerte Sicherheitsupdates ohne zusätzliche Lizenzkosten an. Ursprünglich sollte das Programm im Oktober 2026 auslaufen, inzwischen läuft es bis zum 12. Oktober 2027.
Voraussetzung ist Windows 10 in der Version 22H2 und in der Regel ein Microsoft-Konto. Wer schon angemeldet ist, muss nichts weiter tun. Wichtig zu wissen: ESU liefert ausschließlich Sicherheitsupdates – keine neuen Funktionen und keinen technischen Support.
Wenn dein Gerät die Anforderungen erfüllt, ist das Upgrade kostenlos und deine Dateien bleiben erhalten. Ob dein Computer geeignet ist, lässt sich in wenigen Minuten prüfen. Viele Geräte ab etwa Baujahr 2018 schaffen es, ältere oft nicht.
Nötig, wenn der Rechner Windows 11 nicht unterstützt und du ihn langfristig weiter nutzen möchtest. Hier lohnt es sich, vorher zu klären, was du wirklich brauchst – für Mails, Fotos und Internet reicht meist ein deutlich günstigeres Gerät, als im Laden empfohlen wird.
Melde dein Gerät für die kostenlosen Sicherheitsupdates an, wenn das noch nicht passiert ist. Damit bist du erst mal bis Oktober 2027 abgesichert. Und nutze die Zeit, um in Ruhe zu entscheiden, statt unter Druck zu kaufen.
Zwei Dinge solltest du unabhängig davon erledigen: eine Sicherung deiner Fotos und Dokumente anlegen und prüfen, ob dein Virenschutz aktiv ist. Beides ist wichtiger als die Frage, welche Windows-Version läuft.
Gerade bei älteren Kundinnen und Kunden in Viersen, Dülken und Süchteln stehen oft Geräte, die technisch völlig ausreichen und nur den Umstieg nicht schaffen. Ein neuer Computer ist in diesen Fällen selten die erste Antwort.
Wenn du unsicher bist, welcher der drei Wege für dich passt: Ich schaue mir dein Gerät an und sage dir ehrlich, was sinnvoll ist – auch wenn die Antwort „gar nichts machen" lautet.
Nein. Der Computer läuft ganz normal weiter. Es werden lediglich keine regulären Sicherheitsupdates mehr ausgeliefert.
Privatnutzer in Deutschland können über das kostenlose ESU-Programm Sicherheitsupdates bis zum 12. Oktober 2027 erhalten. Voraussetzung sind Windows 10 Version 22H2 und in der Regel ein Microsoft-Konto.
Nein, für berechtigte Geräte ist das Upgrade kostenlos. Der Haken liegt nicht beim Preis, sondern bei den Hardware-Anforderungen – viele ältere Rechner erfüllen sie nicht.
Beim Upgrade bleiben Dateien in der Regel erhalten. Trotzdem gilt: Vorher eine Sicherung anlegen. Das ist nicht Misstrauen, sondern gesunder Menschenverstand.
Ja. Ich prüfe, ob dein Gerät für Windows 11 geeignet ist, melde es bei Bedarf für die kostenlosen Sicherheitsupdates an und sichere vorher deine Daten.
Ich schaue es mir an und sage dir ehrlich, ob du etwas tun musst.