Der digitale Nachlass umfasst alles, was online auf deinen Namen läuft: E-Mail-Konto, Online-Banking, Cloud mit Fotos, Abos, Streaming, Mobilfunkvertrag und Profile in sozialen Netzwerken. Ich helfe dir, das zu Lebzeiten zu ordnen – oder ich unterstütze Angehörige dabei, nach einem Todesfall wieder an Konten und Erinnerungen zu kommen. Abgerechnet wird nach Aufwand; bei größeren Fällen nenne ich dir nach einer kurzen Einschätzung einen Festpreis.
Meistens kommt der Anruf aus einem dieser vier Anlässe.
„Wenn mir etwas passiert, kommt meine Frau an nichts heran. Nicht mal ans E-Mail-Postfach.“
Erwachsene Kinder merken beim Besuch: Es gibt keine Liste, keinen Ordner, nur einen Zettel im Küchenschrank.
Das Handy ist gesperrt, die Fotos liegen in einer Cloud, und niemand kennt die Zugangsdaten.
Monate nach dem Trauerfall gehen weiter Beträge ab – für Abos, die niemand zuordnen kann.
Zwei Wege, je nachdem, wo du gerade stehst – technisch, verständlich und ohne Drängen.
Kein Ticketsystem, keine Warteschleife – du sprichst direkt mit mir.
Kurz anrufen, WhatsApp schreiben oder das Formular nutzen. Zwei Sätze reichen.
Ich rufe innerhalb von zwei Stunden zurück. Oft erkennt man schon am Telefon, woran es liegt.
Direkt am Telefon, per Fernwartung oder bei dir zu Hause – je nachdem, was schneller geht.
Feste Preise, vorher besprochen. Die Rechnung kommt nach dem Termin – nichts im Voraus.
Ich komme zu dir nach Viersen, Dülken, Süchteln oder Boisheim – bei diesem Thema grundsätzlich vor Ort und nie per Fernwartung. Dafür ist es zu persönlich, und du sollst sehen, was passiert.
Sehr oft rufen erwachsene Kinder für ihre Eltern an, manchmal aus einer anderen Stadt. Das ist völlig in Ordnung: Ihr könnt beim Termin gemeinsam dabei sein, telefonisch zugeschaltet oder ich melde mich danach kurz zurück.
Auch in Willich, Nettetal, Kempen, Tönisvorst, Grefrath, Schwalmtal, Brüggen und Niederkrüchten bin ich unterwegs. Den Anfahrtsaufschlag nenne ich dir vorher am Telefon.
Alles, was online auf deinen Namen läuft: E-Mail-Konten, Online-Banking, Cloud-Speicher mit Fotos, Streaming- und Zeitungsabos, Einkaufskonten, Mobilfunk- und Internetvertrag, soziale Netzwerke und manchmal auch Kleinanzeigen- oder Payback-Konten. Bei der Bestandsaufnahme kommen fast immer Dinge zusammen, an die vorher niemand gedacht hat.
Nein. Du gibst alles selbst ein und die Übersicht bleibt bei dir – im eigenen Ordner oder im Passwort-Programm. Ich notiere mir grundsätzlich nichts und nehme keine Zugangsdaten mit. Das ist feste Regel, gerade bei diesem Thema.
Nicht einfach so – und das sollte auch niemand versprechen. Apple, Google und andere Anbieter geben Zugang nur über ihre offiziellen Verfahren frei, in der Regel gegen Vorlage von Sterbeurkunde und Erbnachweis. Was ich mache: Ich gehe diese Verfahren gemeinsam mit euch durch, helfe beim Ausfüllen und sichere anschließend die Fotos und Dokumente.
Nein, das darf ich nicht und würde ich auch nicht. Rechtsberatung ist Sache von Notar, Rechtsanwalt oder Verbraucherzentrale – dorthin verweise ich dich gern. Ich übernehme ausschließlich die technische Seite: Konten finden, Zugänge ordnen, Nachlassfunktionen einrichten, Daten sichern.
Es gelten die regulären Preise: 54 € bis 30 Minuten, 84 € bis 60 Minuten. Weil der Aufwand stark davon abhängt, wie viele Konten zusammenkommen, schätzen wir das vorher gemeinsam ab. Bei umfangreicheren Fällen nenne ich dir danach einen Festpreis, bevor wir anfangen.
Im Ratgeber steht ausführlich, was zum digitalen Nachlass gehört und welche drei Einstellungen bei Google, Apple und Facebook du in wenigen Minuten selbst vornehmen kannst.
Für eine vollständige Bestandsaufnahme mit Notfallordner solltest du ein bis zwei Stunden einplanen. Wenn es nur darum geht, die Nachlassfunktionen bei Google und Apple einzurichten, reicht oft eine halbe Stunde.
Ein Termin, und deine Angehörigen stehen im Ernstfall nicht vor verschlossenen Türen.