Vorsorge · 28.07.2026

Digitaler Nachlass: Was Angehörige wirklich brauchen

Zum digitalen Nachlass gehört alles, was online auf deinen Namen läuft: E-Mail-Konto, Online-Banking, Cloud mit Fotos, Streaming-Abos, Mobilfunkvertrag und Profile in sozialen Netzwerken. Wer das zu Lebzeiten ordnet, erspart seinen Angehörigen im Ernstfall Wochen voller Telefonate. Das Wichtigste dabei ist keine Technik, sondern eine Übersicht auf Papier – und drei Einstellungen, die kaum jemand kennt.

Häufige Fragen

Ist eine Passwortliste auf Papier nicht unsicher?

Am Bildschirm oder in der Schreibtischschublade: ja. Im verschlossenen Ordner bei den Versicherungsunterlagen: nein. Die realistische Gefahr ist nicht der Einbrecher, der gezielt nach Passwörtern sucht, sondern dass im Ernstfall niemand mehr an irgendetwas kommt.

Was passiert mit Konten, wenn niemand etwas unternimmt?

Sie laufen weiter. Abos werden weiter abgebucht, Profile bleiben online, und Fotos in einer Cloud können nach längerer Inaktivität gelöscht werden.

Reicht ein Testament für den digitalen Nachlass aus?

Ein Testament regelt, wer erbt – aber es hilft niemandem, der das Passwort nicht kennt. Beides gehört zusammen: die rechtliche Regelung beim Notar und eine praktische Übersicht.

Kannst du mir dabei helfen?

Ja, bei der technischen Seite. Wir machen die Bestandsaufnahme, legen den Notfallordner an und richten die Nachlassfunktionen ein. Für alles Rechtliche verweise ich dich weiter.

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Sollen wir Ordnung in deine Zugänge bringen?

Ein Termin, und deine Angehörigen stehen im Ernstfall nicht vor verschlossenen Türen.